Was dich in diesem Leitfaden erwartet: Du bekommst fünf kopierfertige Vorlagen für die Eigenständigkeitserklärung mit KI-Passus — von „keine KI genutzt“ bis zur eidesstattlichen Erklärung für Abschlussarbeiten. Dazu ein vollständiges KI-Verzeichnis-Muster mit vier Spalten, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Dokumentation, den Vergleich der Regelungen an sechs deutschen Hochschulen, eine Checkliste vor der Abgabe und zehn FAQ mit praxisnahen Antworten. Lesezeit: ca. 14 Minuten.
Wer 2026 eine Hausarbeit schreiben lassen mit KI möchte oder auch nur einzelne Absätze mithilfe von ChatGPT formuliert hat, steht unweigerlich vor einem Dokument, das über Bestehen oder Durchfallen entscheiden kann: der Eigenständigkeitserklärung. Seit dem Sommersemester 2025/26 verlangen nahezu alle deutschen Hochschulen einen expliziten KI-Passus in dieser Erklärung — egal ob Hausarbeit, Seminararbeit oder Masterarbeit. Fehlt die Angabe oder ist sie fehlerhaft, drohen Note 5,0, Exmatrikulation oder sogar strafrechtliche Konsequenzen. Dieser Leitfaden liefert dir fünf kopierfertige Vorlagen, ein vollständiges KI-Verzeichnis-Muster und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, mit der du deine Arbeit formal sicher abgibst.
Was ist eine Eigenständigkeitserklärung mit KI-Passus?
Die klassische Eigenständigkeitserklärung ist die schriftliche Versicherung, dass du deine wissenschaftliche Arbeit selbstständig verfasst, alle genutzten Quellen angegeben und keine unzulässigen Hilfsmittel verwendet hast. Bis 2023 umfasste sie drei Kernaussagen: Eigenständigkeit der Leistung, vollständige Quellenangabe und Auflistung aller Hilfsmittel.
Der KI-Passus erweitert dieses Dokument um einen vierten Baustein. Er verpflichtet dich, Art, Umfang und Zweck jedes eingesetzten KI-Werkzeugs transparent offenzulegen. Je nach Hochschule reicht eine kurze Erklärung im Fließtext oder es wird ein vollständiges KI-Verzeichnis als Anhang verlangt. Ohne diesen Zusatz gilt deine Arbeit an immer mehr Universitäten als formal unvollständig — selbst wenn der Inhalt fehlerfrei ist.
Warum die Eigenständigkeitserklärung KI 2026 zur Pflicht geworden ist
Im Wintersemester 2024/25 nutzten laut einer CHE-Studie bereits 25 Prozent der Studierenden täglich und weitere 40 Prozent gelegentlich KI-Tools. Zum Sommersemester 2026 ist KI an Hochschulen kein Randthema mehr, sondern Standardwerkzeug. Die Reaktion der Universitäten fiel entsprechend aus: Nahezu jede Prüfungsordnung fordert inzwischen eine explizite KI-Kennzeichnungspflicht.
Die Universität Koblenz führte im April 2026 ein dreistufiges KI-Ampelsystem ein — Rot bedeutet KI verboten, Gelb eingeschränkt erlaubt, Grün vollständig erlaubt — und verlangt je nach Ampelfarbe eine andere Eigenständigkeitserklärung. Die HTW Berlin stellt vier verschiedene Vorlagen bereit, von der Kurzversion bis zum vollständigen KI-Verzeichnis. Die Uni Graz geht noch weiter und fordert eine fünfspaltige Dokumentationstabelle inklusive Reflexionsspalte.
Der Trend ist eindeutig: Wer seine KI-Nutzung nicht lückenlos dokumentiert, riskiert nicht nur eine schlechte Note, sondern den Verlust der gesamten Prüfungsleistung.
Rechtliche Konsequenzen bei fehlender KI-Kennzeichnung
Eine fehlende oder falsche Eigenständigkeitserklärung KI ist kein Kavaliersdelikt. Die Konsequenzen staffeln sich in vier Stufen, je nach Schwere des Verstoßes und der geltenden Prüfungsordnung.
Auf der ersten Stufe wird die Arbeit zur Nachbesserung zurückgegeben — du musst die KI-Erklärung nachreichen und verlierst wertvolle Zeit. Auf der zweiten Stufe wertet die Hochschule die fehlende Kennzeichnung als Täuschungsversuch, die Prüfung gilt als nicht bestanden mit Note 5,0, und du musst die Arbeit mit einem neuen Thema komplett neu schreiben.
Auf der dritten Stufe kann bei wiederholten oder besonders schwerwiegenden Verstößen die Exmatrikulation ausgesprochen werden. Das Verwaltungsgericht Kassel hat im Februar 2026 bestätigt, dass die undeklarierte Nutzung von KI-Textgeneratoren als Täuschung im Sinne der Prüfungsordnung gewertet werden kann. Die vierte Stufe betrifft die eidesstattliche Erklärung: Wer darin KI-Nutzung verschweigt, kann sich wegen falscher Versicherung an Eides statt nach § 156 StGB strafbar machen — mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe.
5 Vorlagen zum Kopieren — Eigenständigkeitserklärung mit KI-Passus
Die folgenden fünf Vorlagen decken die häufigsten Szenarien ab. Wähle die passende Version, passe sie an die Vorgaben deiner Hochschule an und füge sie als letzte Seite deiner Arbeit ein. Diese Muster ersetzen nicht die offizielle Vorlage deiner Universität — prüfe immer zuerst die Prüfungsordnung und die Website deines Prüfungsamts.
Vorlage A — Keine KI-Nutzung
Hiermit erkläre ich, dass ich die vorliegende Arbeit mit dem Titel
„[Titel der Arbeit]“
selbstständig und ohne fremde Hilfe verfasst habe. Ich habe keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt. Alle Stellen, die wörtlich oder sinngemäß aus Veröffentlichungen entnommen wurden, sind als solche kenntlich gemacht.
Ich habe keine KI-gestützten Textgeneratoren oder andere generative KI-Werkzeuge bei der Erstellung dieser Arbeit verwendet.
[Ort], den [TT.MM.JJJJ] ________________________[Vor- und Nachname]
Vorlage B — KI als unterstützendes Hilfsmittel (Recherche, Korrektur, Ideenfindung)
Hiermit erkläre ich, dass ich die vorliegende Arbeit mit dem Titel
„[Titel der Arbeit]“
selbstständig und ohne unzulässige fremde Hilfe verfasst habe. Ich habe nur die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt.
Ich habe KI-gestützte Werkzeuge ausschließlich in unterstützender Funktion eingesetzt, insbesondere zur Literaturrecherche, sprachlichen Überarbeitung und/oder Ideenfindung. Die inhaltliche Argumentation, die Struktur und die endgültige Formulierung der Arbeit stammen ausschließlich von mir. Art, Umfang und Zweck des KI-Einsatzes sind im beigefügten KI-Verzeichnis (Anlage) dokumentiert.
[Ort], den [TT.MM.JJJJ] ________________________[Vor- und Nachname]
Vorlage C — KI für Textgenerierung genutzt (mit Überarbeitung)
Hiermit erkläre ich, dass ich die vorliegende Arbeit mit dem Titel
„[Titel der Arbeit]“
selbstständig verfasst habe.
Ich habe generative KI-Werkzeuge zur Erstellung von Textentwürfen eingesetzt. Alle KI-generierten Passagen wurden von mir inhaltlich geprüft, kritisch überarbeitet und in eigenen Worten neu formuliert. Ich übernehme die volle Verantwortung für sämtliche Inhalte — einschließlich möglicher Fehler, urheberrechtlicher Fragen und inhaltlicher Ungenauigkeiten.
Die eingesetzten KI-Tools, der jeweilige Einsatzzweck und die betroffenen Abschnitte sind im beigefügten KI-Verzeichnis (Anlage) vollständig dokumentiert. Prompt-Protokolle und Chat-Verläufe liegen als PDF-Export im Anhang bei.
[Ort], den [TT.MM.JJJJ] ________________________[Vor- und Nachname]
Vorlage D — Eidesstattliche Erklärung mit KI-Passus (Abschlussarbeit)
Hiermit versichere ich an Eides statt, dass ich die vorliegende Arbeit mit dem Titel
„[Titel der Arbeit]“
selbstständig und ohne unzulässige fremde Hilfe verfasst habe. Ich habe keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt. Alle Stellen, die wörtlich oder sinngemäß anderen Werken entnommen sind, habe ich unter Angabe der Quelle kenntlich gemacht. Diese Arbeit hat in gleicher oder ähnlicher Form noch keiner Prüfungsbehörde vorgelegen.
Erklärung zur Nutzung von KI-Werkzeugen:
☐ Ich habe keine generativen KI-Werkzeuge bei der Erstellung dieser Arbeit verwendet.
☐ Ich habe generative KI-Werkzeuge eingesetzt. Art, Umfang, Zweck und die betroffenen Abschnitte sind im beigefügten KI-Verzeichnis (Anlage) vollständig dokumentiert. Die inhaltliche Verantwortung für sämtliche Passagen liegt ausschließlich bei mir.
Mir ist bewusst, dass eine falsche eidesstattliche Versicherung gemäß § 156 StGB mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft werden kann.
[Ort], den [TT.MM.JJJJ] ________________________[Vor- und Nachname, handschriftliche Unterschrift]
Vorlage E — KI als Forschungsgegenstand
Hiermit erkläre ich, dass ich die vorliegende Arbeit mit dem Titel
„[Titel der Arbeit]“
selbstständig verfasst habe.
Künstliche Intelligenz ist in dieser Arbeit Gegenstand der wissenschaftlichen Untersuchung. Die Arbeit bezieht sich auf Verfahren, Modelle oder Anwendungen der KI. Soweit KI-Tools zusätzlich als Hilfsmittel genutzt wurden, sind Tool, Zweck, Eingabe, Ausgabe und eigene Prüfung im beigefügten KI-Verzeichnis (Anlage) gesondert dokumentiert.
Die inhaltliche Verantwortung für sämtliche Passagen — einschließlich KI-unterstützter — liegt ausschließlich bei mir.
[Ort], den [TT.MM.JJJJ] ________________________[Vor- und Nachname]
Hochschul-Vergleich — so regeln 6 Universitäten die KI-Erklärung
Die folgende Tabelle zeigt, welche Variante der Eigenständigkeitserklärung sechs ausgewählte Hochschulen fordern. Nutze sie als Orientierung — verbindlich ist immer deine lokale Prüfungsordnung.
| Hochschule | KI-Regelung | KI-Verzeichnis? | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Uni Koblenz | Dreistufiges Ampelsystem (Rot / Gelb / Grün) | Ja, 4 Spalten | Je nach Ampelfarbe andere Eigenständigkeitserklärung. |
| HTW Berlin | Vier Vorlagen je nach KI-Einsatz | Ja | Eigene Handreichung mit Word-Vorlagen zum Download. |
| Uni Graz | 5-Spalten-Dokumentationstabelle | Ja, 5 Spalten inkl. Reflexion | E-Signatur über UNIGRAZonline möglich. |
| Uni Hohenheim | KI in unbeaufsichtigten Prüfungen erlaubt | Empfohlen | Separate Erklärung zur Verwendung generativer KI. |
| Uni Bielefeld | Ungekennzeichnete KI = Täuschungsversuch | Je nach Aufgabe | Muster-Eigenständigkeitserklärungen für Chatbots. |
| Uni Wuppertal | Tool-Liste + tabellarischer Nachweis | Ja, Belegtabelle im Anhang | Modellname, Version, URL, Datum — Chat-Verlauf speichern. |
Quelle: offizielle Handreichungen und Prüfungsordnungen der genannten Hochschulen (Stand 2026). Regelungen ändern sich semesterweise — vor Abgabe immer die aktuelle Version im Studierendenportal deiner Hochschule prüfen.
KI-Verzeichnis erstellen — Schritt für Schritt
Das KI-Verzeichnis ist das Herzstück der erweiterten Eigenständigkeitserklärung. Es macht deinen KI-Einsatz für Prüfende lückenlos nachvollziehbar. Die folgende Anleitung orientiert sich am umfassendsten Standard — der Vier-Spalten-Tabelle, wie sie die Uni Koblenz und die Uni Wuppertal empfehlen. Wenn deine Hochschule fünf Spalten verlangt (z. B. Uni Graz mit Reflexionsspalte), ergänzt du diese einfach.
Schritt 1: Dokumentation ab dem ersten Prompt starten
Beginne nicht erst kurz vor der Abgabe, sondern ab dem ersten Prompt. Speichere jeden Chat-Verlauf als PDF oder Screenshot. Notiere zu jedem Einsatz: welches Tool inklusive Version und Datum, wofür du es genutzt hast, was du mit dem Ergebnis gemacht hast und wie du es überprüft hast.
Schritt 2: Dokumentationstabelle anlegen
Erstelle eine Tabelle mit mindestens vier Spalten. Die folgende Mustertabelle zeigt dir ein praxistaugliches Format, das du direkt übernehmen und an deine Arbeit anpassen kannst.
| KI-Tool, Version & Zeitraum | Verwendungszweck | Betroffene Abschnitte | Kritische Prüfung & Überarbeitung |
|---|---|---|---|
| ChatGPT (GPT-4o), OpenAI, April 2026 | Gliederungsvorschläge und Ideenfindung | Kapitel 1 und 3 (vgl. Prompt-Protokoll, Anhang B1) | Gliederungslogik geprüft, 2 Unterpunkte gestrichen, Reihenfolge manuell angepasst |
| Perplexity AI (Pro), Mai 2026 | Literaturrecherche zu empirischen Studien | Kapitel 2.1 (vgl. Anhang B2) | Alle 6 Quellen in Uni-Bibliothekskatalog verifiziert; 2 Halluzinationen verworfen |
| DeepL Write (Pro), Juni 2026 | Sprachliche Überarbeitung | Einleitung und Abstract | Fachbegriffe korrigiert; 4 Vorschläge wegen zu alltagssprachlicher Formulierung abgelehnt |
| Claude (3.5 Sonnet), Anthropic, Juni 2026 | Gegenargumente zur These prüfen | Kapitel 4 — Diskussion (vgl. Anhang B3) | 3 von 5 Argumenten übernommen; 2 als zu allgemein verworfen |
Schritt 3: Prompt-Protokolle im Anhang beifügen
Viele Hochschulen erwarten zusätzlich ein Prompt-Protokoll — also die vollständigen Chat-Verläufe als Anhang. Exportiere den Chat als PDF direkt aus dem Tool, nummeriere die Protokolle (Anhang B1, B2, B3) und verweise in der Dokumentationstabelle darauf.
Schritt 4: Kennzeichnung im Fließtext ergänzen
Ergänze in deinem Methodenteil oder in Fußnoten kurze Hinweise, wo du KI eingesetzt hast. Eine bewährte Formulierung lautet: „Zur sprachlichen Überarbeitung dieses Abschnitts wurde DeepL Write unterstützend eingesetzt. Für die inhaltliche Gestaltung und Verantwortung zeichnet sich ausschließlich die Autorin verantwortlich.“
Schritt 5: Eigenständigkeitserklärung mit KI-Passus einfügen
Wähle die passende Vorlage (A bis E), passe sie an die Anforderungen deiner Hochschule an und füge sie als letzte Seite deiner Arbeit ein — mit handschriftlicher Unterschrift, Ort und Datum.
Welche KI-Nutzung musst du dokumentieren — und welche nicht?
Nicht jeder Einsatz eines digitalen Werkzeugs fällt unter die Dokumentationspflicht. Die folgende Übersicht hilft dir, zwischen kennzeichnungspflichtiger und nicht-pflichtiger Nutzung zu unterscheiden.
| KI-Einsatz | Dokumentieren? | Hinweis |
|---|---|---|
| Textpassagen generieren lassen | Immer ja | Greift direkt in die inhaltliche Eigenleistung ein |
| Sätze umformulieren lassen (z. B. DeepL Write) | Meistens ja | Geht über klassische Korrektur hinaus |
| Gliederung oder Brainstorming mit KI | Häufig ja | Viele Hochschulen wollen den Arbeitsprozess nachvollziehen |
| Literaturrecherche mit KI (z. B. Perplexity) | Häufig ja | Quellen trotzdem eigenständig verifizieren |
| Datenanalyse oder Codierung mit KI | Ja | Gehört in den Methodenteil und ins KI-Verzeichnis |
| Rechtschreibprüfung (z. B. Duden Mentor) | Meist nein | Gilt an den meisten Hochschulen als zulässiges Hilfsmittel |
| Klassische Grammatikprüfung (z. B. LanguageTool) | Meist nein | Sobald neue Formulierungen generiert werden, dokumentieren |
Formale Anforderungen — Platzierung, Unterschrift und digitale Abgabe
Selbst die inhaltlich perfekte Eigenständigkeitserklärung ist wertlos, wenn die Formalien nicht stimmen.
Die Eigenständigkeitserklärung steht auf der letzten Seite der Arbeit — nach dem Literaturverzeichnis und etwaigen Anhängen. Das KI-Verzeichnis wird als eigenständiger Anhang davor eingefügt. In den meisten Prüfungsordnungen erscheint die Eigenständigkeitserklärung nicht im Inhaltsverzeichnis und erhält keine Seitenzahl.
Die Erklärung muss handschriftlich unterschrieben werden — ein getippter Name genügt nicht. Bei digitaler Abgabe akzeptieren die meisten Hochschulen eine eingescannte handschriftliche Unterschrift. Einzelne Universitäten wie die Uni Graz bieten eine elektronische Signatur an. Prüfe vor der Abgabe, ob deine Hochschule eine qualifizierte elektronische Signatur erlaubt oder zwingend eine handschriftliche Unterschrift verlangt.
Checkliste vor der Abgabe — 8 Punkte
Gehe diese acht Punkte durch, bevor du deine Arbeit einreichst. Jeder einzelne kann über Bestehen oder Nicht-Bestehen entscheiden.
☐ Richtige Version? — Aktuelle Vorlage deiner Hochschule (SoSe 2026) verwendet
☐ KI-Passus enthalten? — Auch bei Nicht-Nutzung eine Negativerklärung einfügen
☐ KI-Verzeichnis vollständig? — Jedes Tool mit Name, Version, Zeitraum, Zweck und betroffenen Abschnitten
☐ Fließtext-Kennzeichnung? — Hinweise im Methodenteil oder in Fußnoten, falls gefordert
☐ Prompt-Protokolle gespeichert? — Chat-Verläufe als PDF exportiert und im Anhang nummeriert
☐ Absprache mit Lehrkraft? — Falls gefordert, Genehmigung schriftlich festgehalten
☐ Unterschrift? — Handschriftlich, mit Ort und Datum
☐ Richtige Platzierung? — Nach Literaturverzeichnis und Anhängen, ohne Seitenzahl
AcadText — der schnelle Weg zum korrekten Entwurf
Du hast die Vorlagen und die Checkliste — aber dir fehlt die Zeit, neben der KI-Dokumentation auch noch den eigentlichen Text zu schreiben? Genau dafür gibt es AcadText.
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Das unterscheidet AcadText von ChatGPT und von klassischen Ghostwriting-Agenturen: Du bekommst keine rohe KI-Ausgabe ohne Struktur und keine wochenlange Wartezeit, sondern einen dokumentierten Entwurf zum Festpreis — als Arbeitsgrundlage zur eigenen Überarbeitung. AcadText sagt offen, dass der Text KI-generiert ist. Die akademische Verantwortung für die finale Fassung liegt bei dir. Genau so funktioniert ehrliches wissenschaftliches Arbeiten mit KI.
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|---|---|---|---|
| Hausarbeit | ab 69 € | 1 Stunde | DOI-Quellen, Plagiatsbericht, GPTZero-Report |
| Bachelorarbeit | ab 99 € | 1 Stunde | DOI-Quellen, Plagiatsbericht, GPTZero-Report |
| Masterarbeit | ab 119 € | 1–2 Stunden | DOI-Quellen, Plagiatsbericht, GPTZero-Report |
Der Entwurf ist eine Arbeitsgrundlage — du überarbeitest ihn, ergänzt deine eigene Argumentation und reichst ihn mit der passenden Eigenständigkeitserklärung ein. Die Vorlagen oben zeigen dir, wie du den KI-Einsatz korrekt dokumentierst.
KI richtig zitieren — APA, Harvard, Deutsche Zitierweise
Die Zitation von KI-Tools gehört zu den umstrittensten Fragen im wissenschaftlichen Arbeiten 2026. Die Uni Paderborn stellt klar: KI-generierte Texte sind keine wissenschaftlichen Quellen — sie sind eher vergleichbar mit Ergebnissen einer Internetrecherche. Dennoch haben die großen Zitiersysteme inzwischen Empfehlungen formuliert.
Im APA-Stil (7. Auflage) wird die KI-Nutzung im Methodenteil beschrieben. Ein Eintrag im Literaturverzeichnis erfolgt nur, wenn du KI-Output direkt wiedergibst — in der Form: OpenAI. (2026). ChatGPT (Version GPT-4o) [Großes Sprachmodell]. https://chat.openai.com. Zusätzlich soll der verwendete Prompt und der relevante Output im Text oder im Anhang dokumentiert werden.
In der Deutschen Zitierweise und an den meisten deutschen Hochschulen werden KI-Tools nicht im Literaturverzeichnis aufgeführt, sondern in einem separaten KI-Verzeichnis als Anhang. Die Uni Leipzig betont explizit, dass KI-Werkzeuge in einen eigenen Anhang gehören und nicht mit wissenschaftlicher Literatur gleichgestellt werden dürfen.
Im Zweifel gilt: Frage vor Beginn des Schreibprozesses bei deiner Lehrperson nach den geltenden Vorgaben — so vermeidest du böse Überraschungen.
Häufige Fehler bei der Eigenständigkeitserklärung KI
Die problematischsten Fehler entstehen nicht beim Schreiben, sondern bei der fehlenden Dokumentation und bei ungeprüften KI-Ausgaben.
Der häufigste Fehler ist das komplette Verschweigen der KI-Nutzung. Selbst wenn du KI nur für Brainstorming oder Recherche eingesetzt hast, verlangen die meisten Hochschulen inzwischen eine transparente Angabe. Genauso problematisch ist das Gegenteil: nur „ChatGPT verwendet“ zu schreiben, ohne Zweck, Umfang und betroffene Abschnitte zu nennen.
Ein weiterer kritischer Punkt sind halluzinierte Quellen. Wenn du KI für die Literaturrecherche nutzt, musst du jede einzelne Quelle eigenständig in Bibliothekskatalogen überprüfen. Genauso gefährlich ist es, KI-Ausgaben als eigene Formulierung auszugeben, wenn deine Hochschule hierfür Transparenz verlangt — oder umgekehrt: den KI-Einsatz in der Erklärung umfangreicher darzustellen, als er tatsächlich war.





